November

11.11.2015

 

Der November steht vor der Türe. Dieser Monat fordert uns im Besonderen auf, achtsam bezüglich unseres inneren Lichtes zu sein. Es ist der Monat, in dem uns das Absterben der Natur mit den eigenen inneren Sterbeprozessen konfrontiert. Der Blick nach innen ist erwünscht. Was in mir möchte sterben? Welche alten Muster wollen losgelassen werden, um Neuem Platz zu machen?

Es ist empfehlenswert, sich in der kommenden Zeit immer wieder ruhig hinzusetzen und nach innen zu lauschen. Zusätzlich empfehle ich, sich einen kleinen Platz mit einer Kerze (und z.B. einem Tuch, einem Stein etc.) zu gestalten und die Kerze täglich mit dem Gedanken anzuzünden „Ich bejahe die Sterbeprozesse im Innen und im Aussen“.


Dieses „Ja“ – Sagen zum Sterbenden in und um uns verstärkt die eigene Lichtkraft. Das unzufriedene „Nein“ lässt hingegen die Energien stagnieren.


Die Novemberstimmung eignet sich gut, sich in Gedanken an die Menschen zu wenden, die wir verloren haben. Dies können tatsächlich Verstorbene sein oder Menschen, die sich aus unserem Leben verabschiedet haben. In diesem Hinwenden kann zweierlei geschehen: zum einen kann darum gebeten werden, dass noch nicht vollendete Ablöseprozesse vollendet werden. Zum anderen können wir die Seele, die nicht mehr in unserem Leben ist, der geistigen Welt anempfehlen und Schutz, Führung, Licht und Liebe für sie erbitten.


Bauen wir innerlich eine Brücke zum Jenseitigen, indem wir immer wieder visualisieren wie weissgoldene Sterne aus unseren Herzen zu den Verstorbenen schweben und ihnen Licht und Liebe spenden. Die Verstorbenen, die unsere licht und liebvolle Hinwendung noch benötigen, da sie ihren Platz im Licht noch nicht gefunden haben, dürfen dadurch unsere geistige Unterstützung erfahren.
„Die Liebe zum Leben kann nur erwachen auf dem Boden von bewusst erlebten Todesprozessen und ich erfahre die Tiefe des Lebens, weil ich „Ja“ zum Sterben sage.“


Ich wünsche Euch allen viel Mut, Kraft und Transformationsbereitschaft, um diese schwere Zeit des Umbruchs gut zu überstehen!

 

Herzlichst Anita