Gedanken und Inspirationen zur Zeitqualität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbinde dich mit der Freude in deinem Herzen

 

Gedanken und Inspirationen zur Zeitqualität (Text)

Öffne dich für das Neue!

 

Nach wie vor haben wir es innerlich und äusserlich mit einer herausfordernden Situation zu tun. Die Dramen im Innern und Äusseren spitzen sich extrem zu. Deshalb ist es wichtig, immer wieder innerlich Abstand zu gewinnen und sich  aus den Dramen herauszuziehen.

Indem wir uns bewusst machen, dass die schwierigen Umstände und Geschehnisse Ausdruck einer tiefgreifenden Transformation sind, gelingt es uns leichter, den nötigen Abstand einzunehmen.

 

Wir dürfen vertrauensvoll und mit möglichst viel Gelassenheit und innerer Aufrichte-Kraft auf die aktuellen Prozesse blicken. Die Dunkelheit in und um uns muss sich zeigen, damit sie umgewandelt werden kann. Wir gehen durch tiefgreifende Prozesse, die zum Ziel haben, uns eine neue Ebene der Seins-Erfahrung zu ermöglichen.

Dieser Durchgang oder Prozess lässt sich mit einer schweren Geburt vergleichen. Im Vordergrund steht das Hohe Selbst, das  in unser Leben „hineingeboren“ werden möchte, um die Führung zu übernehmen. Manche Ängste und Unsicherheiten sind nichts weiter als der Ausdruck der dazugehörigen Geburtswehen.

 

Die aktuellen Prozesse fördern unsere Befreiung. Es kommt mir so vor, als ob eine starke, lichtvolle Kraft alte, verhärtete und überflüssig gewordene Strukturen aufbricht. Diese alten Strukturen haben auf lange Sicht keine Chance und müssen früher oder später dem Neuen weichen.  

 

Es wäre eine Illusion, zu glauben, dass uns das „Neue“ unweigerlich das Paradies auf Erden bringt. Aber es eröffnet uns neue Möglichkeiten, schenkt uns neue Erfahrungen und beinhaltet unter anderem eine grosse Chance für den Einzelnen, den eigenen göttlichen Kern zu entfalten.

 

Die Entscheidung, inwieweit die einzelne Seele die Chance zur Veränderung ergreift, liegt ganz bei ihr selbst. Es gehört zum inneren Aufwachprozess dazu, zu erkennen, dass uns auf dem inneren Plan neue Möglichkeiten offen stehen.

Von den Kräften, die das Neue an uns heranbringen, ist es beabsichtigt, dass wir eine Steigerung unserer Lebenskraft und Lebensfreude erfahren, wenn wir das Neue in unser Leben einladen.

 

Sich im Spannungsfeld des „Alten“ und des „Neuen“ behaupten

 

Dunkle und helle Strömungen sind parallel nebeneinander wahrzunehmen. Beide Ebenen fordern uns heraus: das Dunkle will bewältigt und erlöst werden und das Lichtvolle, das meiner Wahrnehmung nach von grosser Liebe durchdrungen ist, fordert uns auf, uns ihm innerlich immer mehr zuzuwenden.

 

Der einzelne Mensch kann dies als starke Spannung erleben. Phasenweise erscheint es uns so, als ob wir innerlich hin und her geschleudert werden, so dass wir Orientierung und Halt vermissen.

 

Ich nehme wahr, dass das „Neue“ im geistigen Raum schon da ist. Es ist für all jene erreichbar, die es bewusst im eigenen Wesen aufsuchen.

In Momenten der Stille können wir in diesen Liebesstrom eintauchen, der nur darauf zu warten scheint, dass wir Menschen uns mit ihm verbinden.

Ich selbst mache dabei die Erfahrung, dass das Energiefeld umfassender Liebe leichter zu betreten ist als früher. Das dürfen wir als Geschenk verstehen und annehmen.

 

Wer diesen lichtvollen Strom ignoriert, gerät leicht in Gefahr, sich zu sehr mit der Dunkelheit zu identifizieren. Ungelöstes im eigenen Leben und Probleme auf der ganzen Welt gibt es mehr als genug. Lassen wir nicht zu, dass uns dies mutlos macht, sondern verbinden wir uns im Innern mit der Qualität dieses lichtvollen Stroms der Liebe.

 

Das „Sich Verstricken“ oder „Sich Aufreiben“ und in einen inneren Kampf mit der Dunkelheit zu geraten, ist im Moment für den Transformationsprozess nicht förderlich. Es geht darum, den richtigen Abstand einzunehmen und das Wesentliche zu fokussieren.

 

Entdecke das Wesentliche für dich!

 

Der Mensch darf erkennen, was für IHN selbst im Leben wesentlich ist. „Was ist von meinem Zentrum (meinem Ich, meinem Herzen) aus gesehen das Wesentliche in meinem Leben?“ Nur wir selbst können uns eine Antwort auf diese Frage geben.

 

Die Frage „Was sehe ich als das Wesentliche für mich selbst an und wie kann ich dieses in meinem Leben umsetzen oder erreichen?“ hat seit September an Dringlichkeit zugenommen. Wie eine Aufforderung und wie ein unüberhörbarer Ruf taucht die Frage aus dem Innern auf: „Wer bin ich, was will ich und was ist das Wesentliche für mich?“

 

Bis zu einem gewissen Grade hat der Einzelne die Wahl, diesem Ruf der aktuellen Zeitqualität zu folgen oder ihn zu übergehen. Wir dürfen es aber als Chance verstehen, diesen Fragen nachzugehen und der Antwort, die aus unserem Innern kommt, in der Stille zu lauschen.

 

Nach wie vor sind viele Menschen auf der Flucht vor sich selbst. Im Gegensatz dazu fordert uns der aktuelle Zeitgeist dazu auf, uns selbst in unserem inneren Raum zu begegnen, um uns besser wahrnehmen zu können und um zu erkennen, wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen. Denn nur so können wir herausfinden, was das Wesentliche für uns ist.

 

Wenn wir unbewusst oder bewusst auf der Flucht vor uns selbst sind, greift oft das Leben korrigierend ein und leider sind es dann oft uns unangenehm einengende Umstände, wie Krankheit oder Mangel, die so gesehen dann hilfreiche Hindernisse auf unserem Weg sein können. Sie halten uns von einer weiteren Flucht ab und zwingen uns dazu, mit uns selbst in Kontakt zu kommen. Diese Selbstkonfrontation hat zum Ziel, dass wir uns mit uns selbst (unserem Selbst) auseinandersetzen, um herauszufinden, was uns heute gut tut und was uns heute entspricht und dieses im eigenen Leben zu integrieren.

 

Dabei geht es nicht nur darum, sich mit den Dingen im eigenen Leben auseinanderzusetzen, die noch nicht unseren Wünschen entsprechen, sondern auch darum, sich auf die Suche nach unseren Herzvisionen und nach unserer Bestimmung zu machen.

Wenn wir tief im eigenen Innern entdecken, was das Wesentliche für uns selbst ist, können wir beginnen, es bewusst in unser Leben zu ziehen.

 

Bei der Umsetzung unserer Herzimpulse haben wir, gefordert durch den Zeitgeist, den „Auftrag“, an uns und unsere Bestimmung zu glauben (nicht an uns zu zweifeln) und allen Hindernissen zum Trotz dafür zu kämpfen, dass sich unsere Herzimpulse verwirklichen.

So gesehen, ist dies auch eine grosse Chance für all jene, die sich nicht unbedingt zu den Kämpfernaturen zählen. Ich selbst, habe mich durch schwierige Umstände in meinem Leben nie zum Kampf herausgefordert gefühlt, sondern eher mit einem Gefühl von Resignation und „Ach, jetzt das nicht auch noch!“ darauf reagiert.

Der aktuelle Zeitgeist verlangt aber von uns, dass wir die alte Mutlosigkeit hinter uns lassen und uns mit Zuversicht, Schwung und Elan für die eigenen Herzensziele einsetzen! 

 

Menschen, die diese Schritte tun, dürfen heute erleben, dass ihnen grosse Unterstützung durch den lichtvollen Strom, nicht nur aus dem kosmischen Umraum, sondern auch aus dem Erdinneren, zufliesst.

 

Konfrontation mit dem Thema „Mangel“

 

Viele Menschen werden auf die eine oder andere Art und Weise mit dem Thema „Mangel“ konfrontiert. Seit einiger Zeit sind vibrierende Wellen von Existenzängsten im Kollektiv da, die auch im Inneren der eigenen Seele zu Aufruhr führen können. Natürlich ist die Existenz hier auf der Erde mit Unsicherheit belastet und niemand weiss genau, was ihm das Morgen bringt.

 

Und trotzdem geht es im Moment darum, dieser Angst unser Vertrauen entgegenzuhalten. Unsere Bemühungen sollten dahin gehen, aus dem dunklen Strom der Angst herauszutreten und in den lichtvollen Strom des Vertrauens und der Zuversicht einzutreten.

 

Das lichtvolle Gegenbild zum aktuellen Schattenbild der Existenzangst ist das Urvertrauen. Das Urvertrauen steht geistig bereit, es schenkt uns Kraft, Zuversicht und Mut und möchte uns und unser Leben „segnen“. Es wartet darauf, dass wir seinen Raum betreten und die Kraft des Urvertrauens neu erfahren.

 

Es gehört zur aktuellen Prüfungssituation, sich nach und nach von der Angst um die eigene Existenz zu distanzieren und sich ganz bewusst für das Urvertrauen zu entscheiden. Und dies gerade in den Momenten, in denen uns das Aussen keinerlei Sicherheiten gibt.

 

Farbe bekennen und sich entscheiden

 

Menschen, die dabei sind aufzuwachen, wollen sich selbst nicht mehr belügen und sich auch von niemandem mehr belügen zu lassen. Die eigene Wahrheit will tief erfahren werden, damit SIE unsere Schritte lenken kann.

 

Die aktuelle Zeitqualität fordert uns dazu auf, unsere eigene Wahrheit immer schneller zu erfassen, uns davon leiten zu lassen und unsere lichtvollen Herzimpulse kraftvoll, mutig und konsequent umzusetzen.

 

Es ist die Zeit der Umbrüche und gleichzeitig die Zeit des „Farbe Bekennens“. Aus dem Inneren taucht der Ruf auf: „Entscheide dich! Wer willst du sein? Wohin willst du gehen? Wem oder was möchtest du angehören? Von wem oder was möchtest du dich distanzieren?“

 

Sich ehrlich einzugestehen, wer man ist, was man will und was man nicht mehr will, ist wesentlich, um den eigenen Standpunkt im Leben einnehmen zu können.

 

Manchmal sind wir in Gefahr abzudriften und uns an Dinge zu verlieren, die nichts mit unserem Kern oder mit unserem Seelenauftrag zu tun haben. Hin und wieder schwimmen wir im Strom ungeklärter Fragen, Unsicherheiten und Ängste.

Ein wirkliches „Ankommen“ und wirklichen „Boden unter den Füssen“ können wir  durch die klare Entscheidung, zu uns selbst zu stehen, finden:

 „Ja, das bin ich! Ja, das will ich! Ja, dafür kämpfe ich!“

Stärken wir unseren positiven Selbstbezug, indem wir unser „Ich“ immer mehr lieben lernen. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Unsere gesunde „Ich-Kraft“ kann uns helfen, unser Leben authentischer und liebevoller zu leben.

 

Der einzelne Mensch hat ein enormes Kraftpotential! Viele von uns sind sich ihrer eigenen Kraft, ihres Potentials und ihrer wahren Grösse nur zum Teil bewusst und glauben nicht oder nur begrenzt an die eigenen Fähigkeiten. „Was kann ich schon bewirken?“

Mit Hilfe bewusster Entscheidungen können wir anfangen unser wahres Potential zu entfalten und zu neuer ungeahnter Kraft finden.

 

Ich empfange von Mutter Erde her den Aufruf, der an die erwachenden Herzmenschen geht: „Handelt und übernehmt Verantwortung dafür, dass sich eure Herzimpulse auf der Erde verwirklichen!“. Wenn wir diesem Aufruf folgen, fliessen uns von Mutter Erde unterstützende Energien zu; wir dürfen uns ihrem unerschöpflichen Kraftstrom hingeben und uns liebevoll tragen lassen.

 

Was sich uns dabei in den Weg stellt, sind alte Muster und Strukturen in uns, die Angst vor dem Neuen haben. Auch wenn es die alten Muster und Ängste momentan noch schaffen uns zu verunsichern, können und dürfen sie schrittweise losgelassen werden.

 

Dinge, die noch nicht geklärt werden konnten, mögen in uns noch rumoren. Da aber, wo innere Hürden genommen werden konnten, dürfen wir erleben, dass uns freudvolle Momente und Leichtigkeit erwarten. Wenn wir wichtige innere Schritte zum Abschluss gebracht haben, dürfen wir die Früchte empfangen, innerlich loslassen und uns durch das Leben geliebt fühlen.

 

Mit Themen und Lebensbereichen, die wir schon bearbeitet haben und mit unserem Herzen in Verbindung gebracht haben, werden wir immer mehr im Frieden sein. Diejenigen Bereiche, die wir noch „Herz-fern“ leben, werden sich je länger, je mehr unstimmiger für uns anfühlen - solange, bis wir den nötigen Mut aufbringen, auch diese Themen dem Herzen zu überantworten.

 

Es ist  eine ereignisreiche Zeit, in der es darum geht, dass alle Dinge und Angelegenheiten in die Klarheit geführt werden. Wir alle haben diese Aufgabe in unserem Leben.

 

Die Spannweite zwischen Dunkel und Hell, zwischen Schatten und Licht ist gross und irgendwo dazwischen bewegen wir uns alle. Unsere Aufgabe ist es, die Balance zu halten, immer mehr Klarheit in unser Leben zu bringen und unsere Herzensimpulse zu verwirklichen. Das eigene Herz in Verbindung mit unserer geistigen Führung ist in der Lage, uns durch das Chaos Schritt für Schritt zu unserem wahren Wesen zu führen. Wir dürfen uns unserem Herzen anvertrauen!

 

Im Sommer 2017 beginnt ein Seminar für Frauen die keine Paarbeziehung haben. Falls dich das interessiert, erfährst du hier mehr dazu: