Unsere Beziehung zu den Naturwesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In früheren Zeiten und vielleicht auch noch in unserer Kindheit, war die Welt der Zwerge unseren Herzen noch näher.

 

Als du ein Kind warst, hast du die Zwerge geliebt, denn sie waren immer bei dir.

Sie haben dich in deinem Bettchen gewiegt und deinen Schlummer beschützt. Sie sassen bei dir, als du deine ersten Gehversuche unternommen hast und sie haben mit dir geplaudert, als deine Mama nicht bei dir war. Es kann gut sein, dass du ihre Liebe gespürt hast.

 

Heute, als Erwachsener, sind die Zwerge meist schon lange aus deinem Leben verbannt. Du kannst weder ihr helles Leuchten sehen, noch ihr Lachen vernehmen. Du hast dich seelisch abgeschlossen und es ist dir nicht mehr möglich, die Zwerge wahrzunehmen.

Doch in dem Moment, in dem du dein Herz für sie öffnest, werden dir die Zwerge wieder zugänglich und du erkennst in ihnen die Freunde und Begleiter deiner Kindheit“.

 

Zwerge, Gnomen, Elfen und lichtvolle Engelwesen sind immer um uns und helfen uns unter anderem auch dabei, unsere  Aura zu reinigen und zu klären. Ich habe seit vielen Jahren einen kleinen Begleiter, den ich immer wieder dabei beobachten kann, wie er mir hilft, meine Aura zu reinigen.

 

Diese Wesen helfen uns auch in den kleinen Dingen des Alltags und sie unterstützen uns dabei, unser Leben zu bewältigen.

 

Sie lieben es, zusammen mit unserem iKind, aus dem Fenster zu schauen, zu träumen und sich den guten Dingen des Lebens zuzuwenden. Sie lieben es auch, mitzuhelfen, wenn wir Guezli backen oder im Advent eine Kerze anzünden und uns den Weihnachtsvorbereitungen zuwenden.

 

Zwerge, Gnomen, Elfen und Engelwesen sind lichtvolle Wesen von der „anderen Seite“. Manche von ihnen suchen den Umgang mit uns Menschen, manche aber fühlen sich durch uns überfordert. Sie können vieles, was wir tun, nicht verstehen und sie halten sich lieber von uns fern.

 

Doch diejenigen unter ihnen, die gerne unsere Freunde wären, suchen immer wieder unsere Nähe und versuchen sich „sichtbar“ zu machen und uns zu zeigen, dass sie da sind.

 

Manches Mal konnte ich erleben, wie das ein oder andere kleine Elementarwesen, das ich auf einer Wanderung wahrgenommen habe, mich nach Hause begleitet hat. Hin und wieder habe ich erlebt, wie die kleinen Wichtel mir einen liebevollen Streich gespielt haben und ab und zu freue ich mich über einen liebevollen Kontakt mit einem Zwerglein, das ich in der Natur oder bei mir zu Hause antreffe.

 

Die Wesen der „anderen Seite“ wollen wieder verstärkt von uns Menschen wahrgenommen werden. Sie möchten sich uns mitteilen und hoffen immer wieder darauf, neue Verbündete unter den Menschen zu finden.

 

Immer mehr Menschen entwickeln in der heutigen Zeit ihre feinstoffliche Wahrnehmungsfähigkeit. Dies lässt die Naturwesen aufhorchen und erweckt in ihnen neue Hoffnung.

 

Ihr grosses Anliegen ist es, dass wir Menschen aus einer inneren Haltung der Liebe auf die Naturreiche zugehen, dass wir der Natur liebevoll gegenübertreten, sie bewusst wahrnehmen und Dinge, die wir zerstört haben, wieder ins Lot bringen.

 

Ihr grosses Anliegen ist es, dass wir Menschen mit ihnen zusammen die Fürsorge für Mutter Erde übernehmen und teilen.

 

Es gibt grosse Elementarwesen, die verantwortlich sind für Waldbezirke, für Seen, Berge oder ganze Landstriche. Diese Wesen haben den Auftrag, zum Wohle ihres Gebietes zu wirken und nicht selten sehen sie sich durch unser Verhalten in ihrem Wirkungsfeld eingeschränkt und massiv gestört.

 

Naturwesen, die in ihrem Fokus einen bestimmten Landschaftsabschnitt haben, verstehen sich als Schutzwesen für die kleineren und grösseren Naturwesen in ihrem Gebiet.

Wenn sie, aufgrund von Störung und Missachtung, ihrer Aufgabe nicht nachkommen können, ist das für sie sehr schmerzhaft; sie ziehen sich zusammen und können sich und ihre heilsame Energie nicht mehr freudig entfalten.

 

Es gibt in unserer Welt viele Naturwesen, die auf ihre Befreiung durch uns Menschen hoffen und die sich ihren Spiel- und Wirkungsraum zurückwünschen, um ihrer Aufgabe wieder nachkommen zu können.

 

Die Zeit der Befreiung naht

 

Es gab einmal ein Schloss, das wunderschön anzuschauen war. Schon aus weiter Entfernung sah man die goldenen Türme hell in der Sonne aufleuchten.

 

In diesem Schloss lebten Menschen, Tiere und viele verschiedene, fremdartige Wesen. Manche davon trugen eine Kapuze, andere hatten goldenes Haar und wieder andere sahen ähnlich aus wie Baumstämme oder Blumen.

Diese Wesen brachten alle Farben und Formen und unterschiedlichste Geräusche und Töne zum Ausdruck.

 

Die Menschen, die Tiere und die Naturwesen gingen im Schloss ein und aus. Keinem von ihnen wäre es in den Sinn gekommen, einer anderen Gattung den Eintritt zu verwehren. Alle waren sie sich bewusst, dass dies das Haus Gottes sei, der diesen Platz für alle Wesen erschaffen hatte.

 

Da geschah es eines Tages, dass zwei Zwerge den Eingang ins Innere des Schlosses nicht mehr finden konnten. Sie suchten und suchten und blieben schliesslich erschöpft vor dem Schloss stehen. Aus dem Inneren des Gebäudes vernahmen sie das helle Lachen der andern Wesen. Sie wurden sehr traurig, da sie nicht mehr an der Freude und an der für sie so nährenden Lebensenergie, die im Schlossgarten erfahren werden konnte, teilhaben konnten.

 

Nun fing eine Zeit der ruhelosen und verzweifelten Umorientierung an. Gott hatte dieses Schloss mit seinem wunderschönen Garten erschaffen, damit ihm alle Wesen nahekommen konnten. Jetzt sahen die Zwerge keine Möglichkeit mehr mit Gott in Verbindung zu treten und das war sehr schwer und schmerzlich für sie.

 

Eines Tages gingen die beiden Zwerge gemeinsam spazieren. Sie hatten sich schweren Herzens schon ein wenig daran gewöhnt, sich nicht mehr als Teil des grossen Ganzen zu fühlen. So sprachen sie miteinander und erinnerten sich an die alten Zeiten, als sie sich noch geborgen, aufgehoben und getragen im Lichtkreis von Gottes Garten gefühlt hatten. Sie erinnerten sich daran, wie glücklich sie damals waren und wie selbstverständlich ihnen dieses Glück war.

 

Heute mussten sie auf sich selbst gestellt versuchen, das Beste aus ihrem Dasein zu machen.

Jeden Morgen bei Sonnenaufgang rieben sie ihre Äugelein und schauten zu den Schlossmauern, in der Hoffnung, dort wieder einen Zugang ins Innere des Schlosses zu entdecken.

Dann streckten und reckten sie sich und brachten ihre in die Jahre gekommenen Knochen in Bewegung, um ihr Tagwerk zu beginnen. Weinen und Jammern brachte sie auch nicht weiter, das wussten sie.

 

Eines Morgens, nachdem sie ihre müden Gelenke gerieben hatten, fiel ihnen auf, dass die Sonne besonders hell schien. Es war so, als hätte sie ihnen etwas Wichtiges mitzuteilen.

Aufgeregt hofften sie, dass ihnen dieser Tag eine wunderbare Erfahrung schenken würde, damit ihre Herzen wieder voller Freude leuchten können.

So stiegen sie erwartungsvoll und mit neuem Mut aus den Federn und begannen sich ihrem Tagwerk zuzuwenden.

 

Doch leider kam im Laufe des Tages eine dicke, graue Wolke am Himmel auf, die das Sonnenlicht verdunkelte. Und sie mussten erkennen, dass die Sonne am Morgen nur deswegen so hell geschienen hat, weil sie ihnen möglichst viel Licht spenden wollte, bevor sie von der Wolke verdunkelt werden würde.

 

So sehen wir diese beiden Zwerge in ihrem Alltag immer wieder zwischen heimlicher Hoffnung und trauriger Enttäuschung hin und her schwanken. So richtig glücklich und zufrieden waren sie dabei nicht.

 

Es begab sich in jenen Tagen, dass ein Prinz von einem fernen Land auf dem Weg zum Schloss war. Er kam auf einem prächtigen Schimmel daher geritten. Weit und breit ging ein Raunen und Staunen durch die Reihen der Naturwesen. Alle konnten sie spüren, dass dies ein besonderer Moment war.

 

Die Wesen von ausserhalb konnten das Schloss nicht mehr betreten. Nur die Wesen, welche sich im Schloss befanden als das Tor zuging, hatten noch das Glück, fröhlich und unbeschwert im Schlossgarten wandeln zu dürfen.

 

Alle anderen Wesen bemühten sich, Mutter Erde zu unterstützen und den Pflanzen weiterhin beim Wachstum zu helfen. Sie versuchten einfach ihren Aufgaben nachzugehen, obwohl sie von einem Schleier der Traurigkeit und des Trübsal umgeben waren. Ihr helles Leuchten war nicht mehr zu sehen und das kraftvolle, lebendige Naturlachen war nicht mehr zu hören.

 

Mit der Ankunft des Prinzen keimte neue Hoffnung in ihnen auf. Sie hofften inständig, dass er sie retten und ihnen helfen würde, das Tor zum Schloss wieder zu öffnen. Alle Naturwesen versammelten sich um den Prinzen herum und schauten ihn erwartungsvoll und gespannt an.

 

Der Prinz hatte sich mittlerweile auf dem Waldboden ein Feuer angezündet und war fest dazu entschlossen, am kommenden Morgen mit frischen Kräften seiner Aufgabe nachzukommen und das versiegelte Schlosstor wieder zu öffnen.

 

Für die Situation der Naturwesen empfand er tiefes Mitgefühl und er seufzte. Er wusste von vielen vergeblichen Versuchen in der Vergangenheit, den Eingang in den Garten Gottes wieder zu finden. Und er wünschte sich innig und von ganzem Herzen, dass ihm das Unmögliche gelänge, denn die Naturwesen und ihr Wohl lagen ihm sehr am Herzen.

 

Schon seit seiner frühesten Kindheit konnte er sie sehen und mit ihnen sprechen. Einige der Naturwesen gehörten sogar zu seinen besten Freunden.

 

Als eines Tages die Kunde in sein Land kam, dass sich das Tor zum Lichtgarten Gottes geschlossen hatte und viele Naturwesen schon lange vergeblich darauf warteten, ihn wieder betreten zu können, fühlte er sich dazu berufen, helfend einzugreifen.

 

Jetzt, hier im Wald, nahm er die Traurigkeit der ihn umgebenden Wesen wahr und musste weinen. Er weinte über den Schmerz der Trennung, den diese Wesen erleiden mussten und der ihnen so viel Kummer bereitete.

Die Wellen der Traurigkeit, die er ausgehend von den Naturwesen wahrnahm, waren so gross, dass er kaum aufhören konnte zu weinen.

Doch auf einmal schmiegte sich eines der Naturwesen eng an ihn und nach und nach wurden es immer mehr, die ihn so in ihre Mitte nahmen. Sie wollten ihm vom Licht, das ihnen noch geblieben war, spenden.

Derart eingehüllt in die Liebe dieser Wesen, schlief er getröstet ein und erwachte am Morgen beim ersten Hahnenschrei.

 

Schnell war er munter. Heute war der grosse Tag und er wollte unbedingt alles richtig machen. Er schnürte sich die Stiefel, sattelte sein Pferd und jagte wie der Wind davon. Erst als er vor dem Schloss ankam machte er Halt, stieg vom Pferd und begutachtete die Mauer.

 

Tatsächlich war nirgends ein Zugang oder ein Tor zu sehen. Er suchte nach der Stelle, wo früher das Tor gewesen sein musste und begann mit seiner Pferdebürste an der Mauer zu reiben und die äusserste Schicht der Dunkelheit mit seinem Dolch abzukratzen.

 

Das gelang ihm gut und seine Hoffnung wuchs, dass vielleicht heute der grosse Tag der Befreiung sein könnte.

So bewältigte er eine Dunkelschicht nach der anderen. Er arbeitete bis spät in die Nacht hinein, bis plötzlich ein kleiner Durchgang sichtbar wurde. Aus dieser kleinen Öffnung drang helles Licht und wundersame Klänge waren zu vernehmen.

 

Nun war er nicht mehr zu halten. Er arbeitete ohne Unterbruch bis zum Morgengrauen und das aufkommende Tageslicht machte das freigelegte Tor für alle Anwesenden sichtbar.

Nach mehrmaligem Bemühen gelang es dem Prinzen schliesslich, das Tor zu öffnen und einzutreten.

 

Das Licht und eine Welle der Liebe und Lebensfreude überwältigten den Prinzen. Im Laufe der Jahre hatte sich im Innern des Schlosses sehr viel Licht und Liebe angesammelt und schienen nur darauf zu warten, sich segenbringend über die Wesen der Erde ergiessen zu können.

 

Die Naturwesen drängten sich voller Freude in das Innere des Schlosses. Im Schlossgarten wurde ein grosses Willkommensfest ausgerichtet und freudvoll umarmte man sich und stiess auf das neu gewonnene Glück an.

Engelwesen senkten sich vom Himmel herab und nahmen liebevoll Anteil am Glück der Erdenwesen.

 

Der Prinz war erschöpft aber überglücklich und wurde von allen Wesen gefeiert. Man setzte ihm eine Königskrone auf; ab heute durfte er die Rolle eines liebenden Königs für die Naturwesen übernehmen. Voller Freude nahm er diese Auszeichnung an.

 

Jeder und jede von uns darf und kann daran mitwirken, dass die Naturwesen wieder ihren Platz bekommen im “Bewusstseins-Schloss“ der Menschen.

 

Jeder von uns darf mithelfen, dass die Naturkräfte wieder liebevoll verehrt werden. Sie verdienen von uns Zuwendung, Mitgefühl, Hochachtung und Liebe für ihre Tätigkeit, denn ohne die heilsamen Kräfte der Natur müssten wir ein armseliges und trauriges Dasein führen.

 

Im Frühling 2017 beginnt das Seminar "Königsselbst". Es ist für Menschen, die an ihrem Selsbstvertrauen, ihrem Selbstbewusstsein, ihrer Selbstsicherheit und ihrem Selbstwert arbeiten wollen.