Willkommen

 

 

Viele Menschen haben das alte, nach aussen und oben projizierte Gottesbild losgelassen und suchen Wege die Göttlichkeit im Innern zu erfahren. Für viele Menschen ist es an der Zeit die alten Egostrukturen zu transformieren, sich der eigenen Grösse bewusst zu werden und diese hier auf der Erde zu manifestieren.

 

Anita Sonderegger
 

 

Ich war viele Jahre als Heileurythmistin und

CranioSacral Therapeutin tätig.

Seit 2004 arbeite ich als Mediale Therapeutin.

Seelenfokus für den März

 

Nichts

 

Das „Nichts“ ist eine Ausdrucksform der Einheit, die in Form des „Nichts“ auf uns zukommt. Dieses „Nichts“ macht vielen von uns Angst, da es bedrohlich scheint. Viele haben Angst vor der Leere, die mit dem Nichts einhergeht, da wir nicht verstehen, dass dieses Nichts unendlich liebevoll und einhüllend ist. IN IHM IST ALLES ENTHALTEN. Das „Nichts“ als wesenhafte Qualität speichert die gesamte Liebe des Universums; die Liebe, die alles erschaffen hat, ist in ihm verankert. Es geht für uns darum, das Nichts aufzusuchen und in ihm die Liebe zu entdecken. Dann fallen die Ängste und Sorgen ab, wir fühlen uns liebevoll eingehüllt und geborgen und die Einheit ist präsent und erfahrbar. Dieses Erfahren der Einheit hat auf die Seele immer eine heilsame Wirkung.

 

Die geistige Welt empfiehlt uns bewusst innezuhalten und dem Nichts zu begegnen.
Öffnen wir uns für die Erfahrung der Fülle, der Einfachheit und Reinheit, die im Inneren des Nichts auf uns wartet, dann erfahren wir die Grösse und Reinheit des kosmischen Stroms der Liebe. Das ist sozusagen ein Paradoxon mit dem niemand von uns rechnet. Es geht darum, im eigenen Alltag dieses Nichts zu entdecken. Wo wartet es stumm darauf von uns gesehen und erfahren zu werden und wo drängt sich dieses Nichts unangenehm auf?

 

Im Mangel erfahren wir die Kraft des Nichts auf unangenehme, schmerzhafte Art. Wir kennen den Mangel aus einer Vielzahlt von Leben. Wir alle litten Hunger und Durst, es fehlte uns an einer schützenden Behausung, an Liebe, Zuversicht und Vertrauen. Diese Erfahrungen sind tief in unserer Seele und in unserem Energiefeld gespeichert und sie wollen von uns wahrgenommen werden, um Heilung zu erfahren. Es geht also niemals darum, dem Mangel, der aus dem Inneren schmerzhaft aufsteigt zu entfliehen, sondern sich ihm zu stellen. „Es schmerzt mich, dass mein Mann mich wegen einer anderen verlassen hat.“ „ Es ist kaum auszuhalten, dass sich meine Tochter nie meldet.“ „ Ich halte es nicht aus, so alleine auf der Welt zu sein.“ Der Mangel hat tausend Gesichter und Möglichkeiten, sich in unserem Leben zu zeigen.

Es gilt sich mit dem Mangel und den vielen Mangelerfahrungen in uns zu versöhnen. Diese Versöhnung hilft uns die Angst vor dem Mangel zu überwinden. Viele Menschen haben in ihrer Tiefe Angst vor dem Mangel, aber auch Angst vor dem Alleinsein, Angst vor der Stille und Angst vor ihrer verdrängten Sehnsucht nach Liebe.

 

Machen wir uns bewusst: egal mit welchem Mangelschmerz oder mit welcher Mangelerfahrung wir im Moment in unserem Leben konfrontiert sind, der Mangel ist eine Erfahrung der Trennungsebene. Im Herzen, da wo unser Licht hell leuchtet und wir an die Energie göttlicher Einheit angeschlossen sind, gibt es diesen Mangel nicht. Lasst uns den Mangel in unserem Leben immer wieder mit der Kraft unserer Liebe segnen, um ihn zu heilen. Der Mangel in uns wartet auf unsere liebevolle Zuwendung.

 

Das „Nichts“ als Einweihungserfahrung in tiefere Seelenschichten hat viele Gesichter. Wichtig ist dabei, sich nicht gegen das „Nichts“ zu stellen. Wenn in einem unserer Lebensbereiche das „Nichts“ als Erfahrung angesagt ist, sollten wir es willkommen heissen und mit ihm einen Weg des inneren Aufwachens gehen. Meistens geht es bei der Erfahrung des Nichts um: „Seele wache auf und erkenne, wer du bist!“

Wenn der Kampf gegen das „Nichts“ wegfällt, kann das „Nichts“ seine Qualität der Stille und tiefen Freude offenbaren. Im Nichts kann umfassende Geborgenheit erfahren werden, wenn die Angst und die damit verbundene Flucht vor dem Nichts verschwindet.

 

Versuchen wir uns vorzustellen, wie wir auf einem Steg stehen und über das Meer schauen. Der Blick verliert sich in der Unendlichkeit und Weite des Meeres. Verlassen wir dieses Bild und stellen uns das Meer als tosendes Ungeheuer vor. Wo vorher Weite und Raum erlebbar waren, haben wir nun brausenden Sturm und die Gewalt entfesselter Energien.

 

Es geht darum, dass wir die Angst vor dem Tod und dem Nicht-Sein bezüglich dem „Nichts“ überwinden. Für viele ist das „Nichts“ an ein Gefühl von „ich stehe vor dem Abgrund“ gekoppelt. „Vor dem Nichts stehen“ ist für die meisten von uns eine schreckliche Vorstellung. In vielen Leben standen wir vor dem Nichts und haben dem Abgrund in die Augen schauen müssen. Auch dies gilt es in uns zu erlösen. „Nichts“ ist nicht gleich „Abgrund“. Vor dem Nichts zu stehen, ist nicht immer das Ende unserer Existenz. Häufig führt uns die Erfahrung des Nichts zu einem Neuanfang. Was könnte schöner sein für eine Seele, die auf dem Weg ist, alles abzuschälen, was nicht mehr zu ihr gehört? Nach schmerzhaften Loslass-Prozessen eröffnet sich ein neues Leben. So mag uns das „Nichts“ immer wieder durch Sterbeprozesse führen, um uns im Anschluss mit einem neuen „Werden“ zu segnen.

 

Im Lernfeld mit dem Nichts geht es oft darum, in erster Linie die Flucht vor dem Nichts im eigenen Leben zu erkennen und sich zweitens in die Stille des Nichts fallen zulassen. Immer und immer wieder, solange bis die Seele heil ist. Dies ist ein langer und anstrengender, aber lohnenswerter Weg für jede Seele, die nicht an den Äusserlichkeiten der Zivilisation kleben bleiben will.

Wir sind in eine Zivilisation hineingeboren worden, die uns zum Glauben verführt, uns stünde ohne Wenn und Aber in jedem Moment vorbehaltlos und ohne Einschränkung alles zu. Die einzelnen Lebensschicksale sprechen aber eine andere Sprache. In den Lebensbereichen, in denen wir Fülle erfahren, dürfen wir die Geschenke des Lebens kosten, in denjenigen Lebensbereichen in denen wir Mangel erfahren, finden wir unsere Lernaufgaben und kommen nicht umhin an uns selbst zu arbeiten.

 

Aus dem Schmerz-Bewusstseins des Mangels mögen wir unser Leben vergleichen mit dem anderer Menschen: „Vreni hat die Liebe ihres Lebens gefunden und ich immer noch nicht; wieso komme ich immer zu kurz?!“ Solche Vergleiche gilt es loszulassen und dem „Nichts in uns“ zu übergeben. So kann tiefe Heilung geschehen.

 

In der therapeutischen Begleitung können alte Glaubenssätze, die uns an den Mangel binden gelöst werden. Für eine tiefgreifende Heilung unseres „Mangelwesens“ (das Energiefeld in uns in dem alle Mangelerfahrungen gespeichert sind) ist allerdings notwendig, bis zu einem gewissen Grad durch den Schmerz zu gehen. Dem Schmerz in die Augen schauen, um ihn loszulassen, beinhaltet eine tiefe Form der Selbstbegegnung und Heilung.

 

Vor einigen Tagen hat meine geistige Führung auf eine für mich eindrückliche und gute Art „Klartext“ zu mir gesprochen bezüglich meines Umgangs mit dem „Nichts“. Ich realisiere wie sehr ich „strample“, um dem „Nichts“ zu entkommen.

 

Damit wir uns dem „Nichts“ überlassen können, müssen wir uns unsere Angst vor Kontrollverlust bewusst machen. Wir müssen bereit sein unsere Kontrolle abzugeben, um das „Nichts“ zu erfahren und dadurch zu einem tieferen Selbstbezug und einem neuen Halt in uns selbst zu finden.

 

Ich wünsche Euch allen gute Zeit,

 

herzlichst

Anita

 

 

 

Aktuell

Abendgruppe Freitag

19h15 bis ca. 21h45 / CHF 30.-

Daten 2016:

5.2. / 11.3. / 22.4. / 27.5. / 17.6. / 26.8. / 23.9. / 21.10. / 18.11

Wochenendseminare

Daten SeeTra Seminare:

16./17. Januar 2016
09./10. April 2016
11./12. Juni 2016
27./28.. August 2016
05./06. November 2016

Daten Tao-om Seminare:

20./21. Februar 2016
07./08. Mai 2016

6./7. August 2016
08./09. Oktober 2016
03./04 Dezember 2016

Jahreskurs SeeTraom

SeeTraom Jahresbeginn:

Freitagabend 8. Januar

SeeTraom Jahresabschluss:

Freitagabend 16. Dezember