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Newsletter August 2019

Wir haben es bezüglich der persönlichen Entwicklung mit grossen Herausforderungen zu tun. Viele Menschen sind innerlich müde und abgespannt und würden sich gerne „fallen lassen“. Doch die inneren und äusseren Umstände  erfordern die Bereitschaft, sich weiterhin den Wachstumsprozessen zu stellen.

Bildlich gesprochen befinden wir uns in einem Schneckenhaus, aus dem wir uns nach und nach herauswinden. 

Wir sind in einer Situation des Überganges. Vieles, was sich vernetzt hat, löst sich auf. Vieles, was nicht mit unserer eigenen Herzkraft durchdrungen wurde, erweist sich als schal und nicht tragbar. Manche Strukturen sind zu eng und überholt, die Neuen aber noch nicht greifbar und nicht stabil.

 

Vom einzelnen Menschen ist viel Wachheit gefordert. Wir sind aufgerufen noch genauer zu prüfen, was das Leben von uns will, respektive was wir vom Leben wollen.

Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

Mit Hilfe dieser Fragen, können wir uns immer wieder auf das Wesentliche besinnen.

 

Die aktuelle Zeitqualität unterstützt Prozesse der Selbstfindung und die Ausrichtung auf unsere wahren Ziele. Das Wesentliche will vom Unwesentlichen unterschieden werden, so dass wir immer klarer auf die essenziellen Ziele zugehen.

 

Stellen wir uns unser Herz wie eine Blume vor. Viele Blütenblätter davon leuchten schon und haben sich in unserem Leben manifestiert.

Manche Blütenblätter, Aspekte von uns selbst, sind zu kurz gekommen.

Momentan ist es förderlich, sich den vernachlässigten Aspekten zuzuwenden und, indem wir bewusst neue Qualitäten oder Projekte in unser Leben einladen, kleine Neugeburten zu erschaffen

 

Als Kernaussage gilt nach wie vor der Satz: wachen wir in uns selbst auf und erfahren wir uns immer mehr als Schöpfer unseres Lebens und als Mitgestalter unserer Welt.

 

Die Wellen der Veränderung erreichen uns; wir können sie nicht aufhalten.

Manchmal kann es uns so vorkommen, dass kein Stein mehr auf dem anderen ruhen darf. Alles ist in Bewegung. Es zieht und zerrt von allen Seiten.

Dabei sind wir herausgefordert, die innere Mitte zu behalten und mit beiden Beinen in starker Verwurzelung auf dem eigenen Platz zu stehen.

 

Gegenüber den vielfältigen Dramen und den verführerischen Angeboten im Aussen gilt es immer mehr in die Gegenbewegung zu gehen, in den bewussten Aufbau innerer und äusserer Ruhe.

Als Bild können wir das Auge des Sturmes nehmen: um uns tobt es, doch im Zentrum ist es still.

Wir können immer weniger kontrollieren und vieles was geschieht können wir weder nachvollziehen noch wirklich verstehen, aber im Auge des Sturmes finden wir Ruhe und inneren Halt.

 

Besser als sich abzustrampeln ist es momentan, zu akzeptieren, wie es ist und sich auf die innere Ruhe zu besinnen.

 

Zwar befinden wir uns in den Wellen tiefgreifender Transformation, doch es gibt noch eine gegenpolige Qualität. Das ist die Stille. Die Stille bekommt mehr und mehr einen anderen Klang und eine grössere Kraft. Menschen, die es in diesen Zeiten schaffen, sich vermehrt der Stille zuzuwenden, dürfen die Erfahrung machen, dass sehr viel Heilung möglich ist.

Die Dynamik und die Dramatik im Aussen nehmen zwar zu, gleichzeitig aber wirkt die Kraft der Stille segenbringender, tiefer und wahrer.

Die Stille übertönt mit grossem, warmem Klang das Getriebe der Welt. Sie ist da und wenn wir uns auf sie einlassen, verändert sich vieles in unserem Leben zum Guten.

 

Eine weitere Qualität zeigt sich im Zwischenmenschlichen. Wenn wir Projekte im Alleingang stemmen, fühlen wir uns häufig einsam. Aktuell bietet es sich an, sich in gemeinschaftlichen Projekten den Dingen zuzuwenden, die wir uns von Herzen für die Erde und ihre Bewohner wünschen. Auf diesem Weg kann es uns gelingen, innere Zugehörigkeit zu erfahren.

 

Zwischenmenschliche Kontakte können im Moment mit einer gewissen Warmherzigkeit gelebt werden. Vielleicht haben wir Beziehungen, über die wir nicht ganz glücklich sind: dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Wärme in die Begegnungen einfliessen zu lassen.

 

Diese Zeit bietet wunderbare Möglichkeiten Schicht um Schicht das eigene Wesen zu ergründen und immer näher zum  eigenen Kern zu finden. Aber aufgepasst: manch einer neigt dazu, zu viel zu tun. Wenn wir uns beständig mit unseren Problemen beschäftigen, zementieren wir diese nur.

Eine gute Art von Problembewältigung könnte im Moment so aussehen:

        1. sich entscheiden: was will ich und wie will ich es

        2. einen Impuls zur Veränderung setzen

            3. vertrauensvoll abwarten, wie sich die Situation entwickelt

Mit Schritt „Drei“ geben wir dem Leben eine Chance das Seinige zu einer Verbesserung unserer Situation beizutragen.

Im „Zuviel Tun“ nehmen wir den uns unterstützenden, geistigen Wesen die Möglichkeit, ihre Hilfe einfliessen zu lassen.

Momentan stehen uns von geistiger Seite sehr viele schutz- und segenbringende Wesen zur Seite. Sie wollen helfen und laden uns ein ihre Hilfe anzunehmen.

 

Der Zeitgeist stellt uns einen Bonus zur Verfügung. Vorausgesetzt wir sind uns unserer Herz-Ziele bewusst, unterstützt uns die Zeitqualität darin, uns mit viel Schwung der nächsthöheren Ebene zuzuwenden und dort anzukommen.

Es ist eine sehr kraftvolle Energie, die uns trägt, wenn wir uns auf sie einlassen.

 

Kommen wir zum Schluss noch zum Thema Humor. Humor trägt uns über schwierige Zeiten hinweg, macht uns das Leben ein wenig leichter und verbindet uns im gemeinsamen Lachen mit anderen Menschen.

 

Verlieren wir nicht unseren Humor und freuen wir uns an den guten Dingen in unserem Leben!

Ich wünsche uns allen viel Schwung und guten Mut für die anstehenden Schritte.

 

Herzlichst

Anita